Heilpflanzentherapie

Kräuter1

So viele Heilpflanzen die es gibt, so viele verschiedene Wirkungen kommen dann in Frage. Manche schaden dem Menschen und andere helfen ihm. Nach dem Motto „Die Dosis macht das Gift“ geht es um die Heilpflanzen, die uns helfen, wieder gesund zu werden. Seit Jahrhunderten sind bestimmte Krankheiten bestimmten Heilmitteln zugeordnet. Pflanzen, Blüten, Früchte, Blätter, Stengel und Wurzeln werden in der Phytotherapie für verschiedene Krankheitsbilder angewandt. Es gibt unendlich viele Pflanzenrezepte die der Linderung und dem Wohlbefinden dienen.

Die Wirkung der Heilpflanzen beruht auf ihrer meist sehr komplexen Zusammensetzung aus ätherischen Ölen, Bitterstoffen, Gerbstoffen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen etc. Eine ganze Reihe von Heilpflanzen wurde mittlerweile wissenschaftlich untersucht und ihre Wirksamkeit anerkannt. Vor allem bei leichten, chronischen oder psychosomatischen Erkrankungen und bei funktionellen Störungen ist die Phytotherapie eine gute und auch von Ärzten empfohlene komplementärmedizinische Methode.

Trotz der Wirksamkeit der Pflanzen empfiehlt es sich, bei der Selbstbehandlung die Grenzen der Phytotherapie nicht zu vergessen. Verschwinden Beschwerden nicht längstens nach drei Tagen wieder, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Schmerzen und Fieber als Reaktion auf Kräuter sind ein Alarmzeichen, die ebenfalls einen Arztbesuch erfordern. Bei Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder allergischen Hautreaktionen ist die Behandlung sofort abzubrechen.