Blutgruppe „B“

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Eine große Ausdruckskraft und Kreativität kennzeichnet die Blutgruppe B. Sie kommt mit wechselnden Umständen auch gut zu recht. Die Flexibilität war für den B Typ von Vorteil, weil er sich zwischen dem Tier- und Pflanzenreich zu recht finden musste. Andererseits war das eine große Herausforderung diese Balance im Gleichgewicht zu halten, wo der B Typ recht empfindlich darauf reagiert.

Die Krankheitsrisiken für die Blutgruppe „B“

Die Tendenz in Stresssituationen sehr viel Cortisol auszuschütten, eine Überempfindlichkeit gegenüber den Lektinen einzelner Nahrungmittel, die zu Insulinresistenz führt, sind die wichtigsten Hindernisse für ein gesundes Leben. Anfälligkeiten für Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose oder Lupus gehören ebenso dazu. Diese Menschen haben von Natur aus einen hohen Cortisolbasisspiegel und Tendenz zu Überproduktion von Cortisol in Stresssituationen. Dabei entsteht eine Überreaktion auf Streß und darauf eine eher langsame Erholung, verbunden mit Schlafstörungen oder Dysfunktionen wie Benommenheit. Der Streß schadet auch den nützlichen Bakterien im Verdauungstrakt und unterdrückt die Funktion des Immunsystems. Resultat sind Depressionen, Insulinresistenz, Unterfunktion der Schilddrüse.
Die Tendenz Stickoxid (NOx), dank des Einflusses des B-Antigens auf die enzymatische Stickoxidproduktion, schnell auszuscheiden, ist eine positive Eigenschaft von diesem Typ. Bei Ungleichgewicht entsteht jedoch eine Übersteigerte emotionale Reaktion auf Stressreiche Situationen, Lethargie und mangelnde Motivation, was zu chronischen Virusinfekten, Erschöpfung, Lateralsklerose und ausgeprägten hohen oder selten niedrigen Blutdruck führt. Im Verdauungstrakt besteht ein hoher Spiegel von alkalischer Phosphatase (Enzym), was zu einer leichten Aufspaltung von Fetten führt. Stärkung der Knochen, Schutz gegen Krankheiten der Herzkranzgefäße sind die positiven Seiten. Die Kohlenhydratreiche Ernährung erhöht aber die Triglyzeridwerte und fördert die Insulinresistenz. Wenn der Stoffwechsel sich in einem ausgeglichenen Zustand befindet, besteht geringes Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten. Die Lektine haben einen starken Einfluss auf das Stoffwechselgleichgewicht. Sie verlangsamen den Stoffwechsel und führen zu Insulinresistenz. Dabei entsteht Hypoglykämie und Fettleibigkeit. Viele Bakterien haben Antigene, die ähnlich sind wie die Antigene der Blutgruppe B. Dadurch ist die Antwort des Immunsystems auf die bakterielle Infekte wie Grippe, Escheria Coli, Gastroenteritis, Harnwegsinfekte und Nasennebenhöhleninfektionen heftiger als bei den anderen Blutgruppen. Dazu zählen auch Anfälligkeiten für sich langsam entwickelnde Virusinfektionen (Slow-Infekte). Autoimmunerkrankungen und Diabetes sind die Folge.

Tipps für die Blutgruppe „B“

– Gute Organisation des Tagesablaufs, dadurch kann sich Stress reduzieren und die Kreativität wird gefördert.
– Suchen Sie sich gesunde Möglichkeiten, Ihre persönliche Haltung und Überzeugung auszuleben.
– Mindestens 20 Minuten am Tag widmen Sie sich einer kreativen Tätigkeit zu.
– Mindestschlaf acht Stunden, wobei es empfehlenswert ist, vor 23 Uhr ins Bett zu gehen.
– Engagieren Sie sich in einer Gemeinschaft für gemeinsame Aktivitäten wegen der Anbindung an eine Gruppe.
– Spontanität ist angesagt
– Drosseln Sie das Verlangen nach Kohlenhydraten in dem Sie öfter essen
– Bei Müdigkeit lieber Eiweiß essen

Strategien für den emotionalen Ausgleich

Die Komplexen „Schaltkreise“ von Körper, Geist und Seele, die den B Typ kennzeichnen, sind nicht so einfach zu bewältigen. Wenn Sie im Gleichgewicht bleiben, können Stress, Angst und Depressionen gut abgeblockt werden. Die neusten Untersuchungen haben bestätigt, dass so lange das Gleichgewicht besteht, diese Personen flexibel, kreativ, sensibel und geistig beweglich sein können. Bei Ungleichgewicht leiden diese Personen unter Auswirkung von zu viel Cortisol und sind anfällig für Virusinfektionen, chronische Erschöpfung, verschleiertes Denken und Autoimmunkrankheiten. Um die geistigen Lebensfähigkeiten zu steigern muss eine Absenkung des Cortisol erfolgen.
– Schreiben Sie sich die Eigenschaften auf, die Sie kennzeichnen
– Meditieren Sie öfter und visualisieren Sie angenehme Orte
– Entspannungstechniken wie Tai Chi sind für Sie von Vorteil
– Kombinieren Sie Musik mit Visualisierungsübungen
– Reduzieren Sie die Stressneigung mit bestimmten Adaptogenen (pflanzliche Stoffe) wie Ginseng, Basilikum, Süßholzwurzel, auch manche Nahrungsergänzungsmittel sind dafür geeignet. Dazu gehören Vitamin C und B, Zink, Tyrosin, Phytosterine, Arginin und Citrulin.

Individuelle Diätrichtlinien

– Essen Sie mehrmals in der Woche kleine bis mittlere Portionen mageres Fleisch guter Qualität, damit Sie Kraft, Energie und einen guten Stoffwechsel haben.
– normale Portionen ölhaltiger Tiefseefische können den Stoffwechsel anregen.
– Sie vertragen sowohl Kohlenhydrate als auch Eiweiße in bestimmten Mengen.
– Verhindern Sie Schädigungen durch Lektine, die für Sie toxisch sind. Sie sind enthalten in: Huhn/Hähnchen, Mais, Buchweizen, Linsen, Erdnüssen und Tomaten. Dadurch entsteht Insulinresistenz was zu Gewichtszunahme und Unterzuckerung führt.
– Wenn Sie Lactose nicht vertragen, sehr vorsichtig mit Milchprodukten umgehen. Normalerweise sind diese Produkte aber relativ gut verträglich. Besonders fermentierte Produkte wie Joghurt und Kefir sind zu empfehlen.
– Ergänzen Sie Ihre Ernährung durch Stoffanregende Mittel wie: Magnesium, Co Q 10, L-Karnitin, Biotin,Chrom, Zink, Liponsäure
– Alkohol kann die Insulinresistenz verstärken und zu hohen Werten von Zucker im Blut beitragen.

Lebensmittelempfehlungen für Blutgruppe B

Nahrungsmittel                             pro Woche, pro Tag/Portion
Fleisch                                        2-3 Portionen, 120-180 g
oder Geflügel                              0-3 Portionen, 60-150 g
oder Fisch und Meeresfrüchte   3-5 Portionen, 120-180 g
Eier                                             3-4 Stück
Käse                                           3-5 Portionen, 60 g
Joghurt                                       2-4 Portionen, 120-180 g
Milch                                           4-5 Portionen, 120-200 ml
Öle und Fette                              täglich 2 EL
Nüsse und Samen                     2-5 Portionen, 1 EL
Hülsenfrüchte                             2-3 Portionen, 80 g Trocken
Getreideflocken                          2-3 Portionen, 30-80 g Trocken
Brot täglich                                 1-2 Scheiben
Pasta                                          3-4 Portionen, 100 g Trocken
Gemüse                                     täglich ohne Beschränkung
Obst                                           täglich 3 Portionen, a 90-150 g