Blutgruppe „AB“

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Die Blutgruppe AB gibt es erst seit ungefähr ein tausend Jahren. Sie gehört zu der seltenen Blutgruppe mit einem Anteil von ca. 5% der Bevölkerung. Sie ist eher das Ergebnis einer Vermischung und nicht der Umweltanpassung. Je nach Umständen kann sich diese Gruppe die Eigenschaften anderer Blutgruppen aneignen. Das Stresshormonprofil ähnelt am stärksten der BGr O, die chemischen Reaktionen auf Stickoxid sind ähnlich dem B Typ, das Verdauungsprofil dem A Typ mit der Vorliebe zum Fleisch von Typ B. Daher brauchen AB Typen zwar mehr tierisches Eiweiß, aber es fehlt ihnen die nötige Magensäure und intestinale alkalische Phosphatase um es richtig zu verdauen. Das Immunsystem ähnelt wieder dem A Typ. Er ist außerdem intuitiv und spirituell und besitzt die Gabe über die starren Grenzen der Gesellschaft hinauszuschauen. Zu Konflikten können die widersprüchlichen Bedürfnisse nach Unabhängigkeit einerseits und Geselligkeit anderseits führen.

Die Krankheitsrisiken für die Blutgruppe „AB“

– Tendenz bei Stress einen hohen Katecholaminspiegel aufzubauen (Adrenalin und Noradrenalin) aufgrund des niedrigen MAO-Spiegels. Dadurch die Neigung zum Zorn und Entfremdung gegenüber anderen Personen. Es besteht ein Ungleichgewicht des Neurotransmitters Dopamin und extreme Introversion. Dabei kann zu bipolaren Depressionen, Herzkrankheiten, Morbus Parkinson, Schizophrenie und Missbrauch von Genussmittel kommen. Die Tendenz Stickoxid schnell auszuscheiden wirkt sich positiv auf die emotionelle Reaktionen. Bei Ungleichgewicht jedoch übersteigerte Reaktionen auf stressreiche Situationen.
– Im Verdauungstrakt besteht eine geringe Produktion von Magensäure. Dabei Schwierigkeiten zu Protein Verdauung, fördert übermäßiges Bakterienwachstum im Magen und oberen Verdauungswegen. Kann zu Beeinträchtigung bei Absorption von Vitaminen und Mineralien führen. Erkrankungen die daraus resultieren sind: Magenkrebs, Gallensteine, Gelbsucht und Giftstoffe im Darm. Der Mangel an alkalische Phosphatase führt zu einem hohen Cholesterinspiegel im Blut vor allen hohen LDL und erschwerter Aufspaltung der Fette. Dabei entstehen Krankheiten der Herzkranzgefäße, Osteoporose, Dickdarmkrebs und Hypercholesterinämie.
– Stoffwechsel weist erhöhte Blutgerinnungsfaktoren auf, was zu typischen Erkrankungen führen kann.
– das Immunsystem weist niedrige Konzentration von IgA- und IgE-Antikörpern auf, was zu Anfälligkeiten für Infektionen der Atem- und gastrointestinalen Wege, sowie Asthma und Allergien führen kann.

Tipps für die Blutgruppe „AB“

– Pflegen Sie Ihre Soziale Seite, aber Situationen die sehr konkurrenzbetont sind sollen gemieden werden.
– seien Sie nicht zu sehr fixiert auf die Gebiete, die Sie nicht beeinflüssen können.
– ein klarer Plan hilft Ihre Impulsivität zu vermeiden.
– die Lebensveränderungen sollen langsam und schrittweise vorgenommen werden.
– mindestens zwei mal in der Woche ist Aerobic angesagt mit Meditation und Yoga.
– Visualisierungsübungen helfen die spirituelle Seite zu entwickeln
– nehmen Sie sich Zeit für sich alleine und üben Sie eine Art der Aktivität die Sie unabhängig von anderen macht.
– kein Koffein und Alkohol vor allem in Situationen in denen Sie unter Stress stehen.
– Der Eiweißbedarf soll nicht primär mit rotem Fleisch gedeckt werden. Fisch und Meeresfrüchte sind besser geeignet.
– keine Mahlzeiten ausfallen lassen und keine Diäten mit sehr kalorienarmen Produkten. Das bedeutet Stress für den Körper.
– bei Frühstück Eiweißprodukte bevorzugen, es ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.
– Häufigere kleine Mahlzeiten helfen der besseren Verstoffwechselung der Nahrungsmittel.

Strategien für den emotionalen Ausgleich

– Planen Sie Ihre Tage und Wochen um Hektik zu vermeiden
– Unterbrechen Sie Ihren Arbeitstag durch körperliche Aktivitäten, besonders wenn Sie eine sitzende Tätigkeit haben
– kleine Belohnungen für bewältigte Aufgabe steigert die Zufriedenheit
– Hören Sie auf zu rauchen und meiden Sie aufputschende Genussmittel
– Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und geben Sie etwas den anderen zurück.
– Reduzieren Sie die Stressanfälligkeit mit Adaptogenen wie Rhodiola rosea, Vitamin B und Liponsäure
– Folgende Ergänzungsmittel helfen bei neuronalem Gleichgewicht: L-Tyrosin, Citrullin, Glutamin und Folsäure

Individuelle Diätrichtlinien

– Beschränken Sie Ihren Fleischkonsum und vermeiden Sie Huhn. Ein niedriger Spiegel von Salzsäure und alkalischer Phosphatase machen die Verdauung von Eiweißen recht schwierig.
– Decken Sie Ihren Eiweißbedarf vorwiegend mit Sojaprodukten sowie frischem Fisch
– Kleine Mengen von fermentierten Milchprodukten stärken Darmflora und das Immunsystem. Frische Milchprodukte produzieren ein Übermaß an Schleimen.
– normale Portionen von ölhaltigen Tiefseefischen regen den Stoffwechsel an.
– Essen Sie Vitamin A – reiche Kost wie Karotten und Brokkoli um die alkalische Phosphatase zu erhöhen.
– Erhöhen Sie Ihren Magensäurespiegel durch z.B.: Aminosäure L-Histidin, bittere Kräuter oder Betain
– Verhindern Sie die Schädigung durch bestimmte Lektine wie: Huhn/Hähnchen, manche Arten von Weißfisch, Mais, Buchweizen.

Lebensmittelempfehlungen für Blutgruppe AB
Nahrungsmittel                              pro Woche, pro Tag/Portion
Fleisch                                          1-3 Portionen, 120-180 g
oder Geflügel                                 0-1 Portionen, 120 g
oder Fisch und Meeresfrüchte      3-5 Portionen, 120-180 g
Eier                                                3-4 Stück
Käse                                              3-4 Portionen, 60 g
Joghurt                                          3-4 Portionen, 120-180 g
Milch                                              4-6 Portionen, 120-200 ml
Öle und Fette                                täglich 2 EL
Nüsse und Samen                       2-5 Portionen, 1 EL
Hülsenfrüchte                               2-3 Portionen, 80 g Trocken
Getreideflocken                            2-3 Portionen, 30-80 g Trocken
Brot täglich                                   1-2 Scheiben
Pasta                                            3-4 Portionen, 100 g Trocken
Gemüse                                       täglich ohne Beschränkung
Obst täglich                                  3-4 Portionen, a 90-150 g