Blutgruppe „A“

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Die frühen Träger der Gruppe A waren die ersten Menschen, die sich in Gemeinschaften zusammen geschlossen haben und so ist auch die genetische Disposition des A-Typs auf ein gut strukturiertes, geregeltes und harmonisches Leben ausgerichtet. Die drängende Hektik und das immer stärkere Gefühl der Isolation, dass so viele Mensche in der Gesellschaft von heute erfahren, machen die Befriedigung dieser Bedürfnisse schwierig. Der A-Typ verkörpert eine Blutgruppe, die sich als erste den neuen Lebensbedinungen anpassen musste und demonstriert am besten wie Körper und Seele miteinander verbunden sind. Das war nämlich die wichtigste Voraussetzung für die Entwicklung der häuslichen und agrarischen Lebensweise. Bei der großen Menge an Stress, der wir jeden Tag ausgesetzt sind, ist es für den A Typen schwer wieder ganz zum eigenem ich zu finden, wenn die Stresshormone erst einmal in hohem Maße ausgeschüttet wurden. Daher ist es relativ wichtig, dass diese Menschen ihren Stresshormonhaushalt im Gleichgewicht halten. Der entscheidende Faktor für die Entstehung der Blutgruppe ist der Zeitpunkt, wo der Überfluss an Fleisch rapide abnahm.  Die Anpassung des A Typs beinhaltet den Zwang zur optimalen Nutzung der Nährstoffe von Lebensmitteln, die hauptsächlich aus Kohlenhydraten bestehen. Diese Anpassung kann man heute im Verdauungssystem der Gruppe nachvollziehen. Der niedrige Anteil an Salzsäure im Magen und der hohe Anteil von Disachariden im Darm belegt diese Umstelleung. Durch den erhöhten Cortisolspiegel sind sie empfindlich im hormonellen Gleichgewicht. Aber hier eine gute Nachricht: Indem Sie die Empfehlungen dieser Blutgruppe befolgen, können fast alle Gesundheitsrisiken minimiert werden.

Krankheitsrisiken für die Blutgruppe A

– Von Natur aus hoher Cortisolbasisspiegel und Tendenz zu dessen Überproduktion. Daraus ergibt sich eine Überreaktion auf Stress und danach langsamere Erholung. Dabei können Schlafstörungen, Dysfunktionen wie Benommenheit, Angstanfälle, Hysterie, Introversion, niedriges Selbstbewusstsein und geschwächte Immunfunktion entstehen. Folge – Zwangskrankheiten, Herzkrankheiten, Insulinresistenz/Diabetes Typ II, Schilddrüsenunterfunktion, Krebs und verschiedene Entzündungen.
– Im Verdauungstrakt besteht Übersensitivität für den epidermalen Wachstumsfaktor EGF. Schutz vor Geschwüren durch erhöhte Schleimbildung aber kann auch zu Gewebswucherungen führen. Als Risiko gelten hier Barrett Syndrom, Speiseröhretumore, Entzündungen der Atemwege und Magentumore. Durch die geringe Absonderung der Magensäure resultiert eine erschwerte Verdauung von Eiweißen, Blockierung von Verdauungsenzymen und überhöhtes Bakterienwachstum im oberen Darmtrakt. Risiken bestehen in Magenkrebs, Gallensteinen und Gelbsucht. Mangel an Enzymen alkalischer Phosphatase ruft einen hohen Cholesterinspiegel im Blut hervor und erschwert den Abbau von Fetten. Hier entsteht die Gefahr der Erkrankung der Herzkranzgefäße, Osteoporose, Dickdarmtumor und Hypercholesterinämie.
– Beim Stoffwechsel zeigen sich erhöhte Blutgerinnungsfaktoren, was eine Neigung zu Thrombosen begünstigt.
Daraus resultieren Erkrankungen der Herzkranzgefäße und Hirnthrombose
– Beim Immunsystem besteht eine geringe Konzentration von IgA- Antikörpern, wobei eine erhöhte Anfälligkeit für Ohren und Atemwegsentzündungen und erhöhtes Infektionsrisiko für den Magen-Darmtrakt besteht. Zu den Erkrankungen zählen Zöliakie (Verdauungsinsuffizienz), rheumatische Herzerkrankungen und Nierenerkrankungen. Auch geringe Konzentration von IgE-Antikörpern fördert Asthma und Allergien.
– Manche Tummormarker ähneln dem A-Antigen was die Aktivität der natürlichen Killerzellen schwächt, weil sie zwischen dem „Freund“ und „Feind“ nicht unterscheiden können.

Tipps für die Blutgruppe A

– Pflege der Kreativität und Ausdruck im Leben
– Erstellung von einem Tagesplan
– Schlafzeiten beachten, die mindestens 8 Stunden betragen sollen
– In der Arbeit die Pausen nutzen als Erholung und nicht als zusätzlichen Stressfaktor
– keine Mahlzeit auslassen
– Morgens mehr und Abends weniger Proteine essen
– kein Essen bei Anspannung und Stress, da für die geringeren Mengen von Magensäure die Verdauung schwieriger ist
– am besten mehrere kleinere Mahlzeiten statt zwei bis drei große einplanen
– mindestens dreimal pro Woche 30-45 Min. Entspannungsübungen einplanen
– Regelmäßige Vorsorge Untersuchungen für Herz und Krebserkrankungen durchführen

Individuelle Diätrichtlinien

– Nehmen Sie Bitterkräuter um die Magensaftsekretion zu steigern
– Vermeiden Sie Getränke mit Kohlensäure, weil sie die Magensäfte vermindern
– Diese Nahrungsmittel sollte Sie auf jeden Fall meiden: Kidneybohnen, Limabohnen, Kartoffeln, Kohl, Auberginen, Bananen, Tomaten
– Verwenden Sie so oft wie möglich fermentierte Lebensmittel – dadurch erreicht diese Blutgruppe bessere Verdauung, Stärkung des Immunsystems, höhere Widerstandsfähigkeit gegen Bakterien und Viren und bessere Entgiftung.
– Soja, Kefir, Joghurt und andere fermentierte Lebensmittel sollten zwei bis drei Mal in der Woche auf dem Speiseplan stehen.

Lebensmittelempfehlungen für Blutgruppe A
Nahrungsmittel                                pro Woche pro Tag/Portion
Fleisch                                             nicht empfohlen
oder Geflügel                                   0-3 Portionen 60-150 g
oder Fisch und Meeresfrüchte        1-4 Portionen 100-180 g
Eier                                                  1-3 Stück
Käse                                                2-4 Portionen 60 g
Joghurt                                             1-2 Portionen 120-180 g
Öle und Fette                                   täglich 2 EL
Nüsse und Samen                           5 Portionen 1 EL
Hülsenfrüchte                                   3-6 Portionen 50 g Trocken
Getreideflocken                                5-9 Portionen 30-80 g Trocken
Brot täglich                                       1-2 Scheiben
Pasta                                                2-4 Portionen 100 g Trocken
Gemüse                                            täglich ohne Beschränkung
Obst                                                  täglich 3 Portionen a 90-150 g