Stoffwechsel und Ernährungsplan

Die Zusammensetzung der Körperflüssigkeiten wird durch die tägliche Nahrungsaufnahme wesentlich beeinflusst. Aufgabe des Organismus ist es, die verwertbaren Inhaltstoffe aufzunehmen, zu verarbeiten und für die Energiegewinnung und Ernährung der Zellen zur Verfügung zu stellen. Die Entwicklung der westlichen Geselschaft zeigt es eine kontinuierliche Abnahme des Ernährungsenergiebedarfs. Gleichzeitig wird der Zugang zu hochkalorischen Nahrungsmittel immer einfacher. Darin liegt eine wesentliche Begründung für den rapiden Anstieg von Zivilisationskrankheiten. Seit Anfang der sechziger Jahre übersteigt bei den meisten Menschen die Kalorienzufuhr den tatsächlichen Bedarf. Aus naturheilkundlicher Sicht führt die regelmäßige und übermäßige Zufuhr von Nahrungsmittel irgendwann zu einer Überforderung der Stoffwechsel- und Ausleitungsorgane. Ablagerungen von Stoffwechselprodukten sind die Folge. Besonders durch die Verarbeitung der tierischen Eiweiße entstehen schädliche für den Körper Produkte.

Viele fragen sich zu recht, gibt es überhaupt gesunde Ernährung? Bei so vielen Angeboten, Werbung, Bioprodukten und Fertiggerichten kann man doch glatt den Überblick verlieren. Man wird jeden Tag mit Informationen konfrontiert, die eher dem Verkauf als der Orientierung dienen. Wir passen uns an den geselschaftlichen und kulturellen Standard und örtlichen Geflogenheiten an.
Doch immer mehr Menschen versuchen sich kritisch und selbstbewust mit der Ernährung auseinander zu setzen. Wie kann man sonst erklären, dass immer mehr Bioprodukte angeboten werden und vielzahl von Bioläden entstehen.
Ich denke man kann doch als Überschrift für gesunde Lebensmittel einen Begriff wählen:

Naturbelassene Produkte verwenden   

und zwar möglichst oft wie es geht. Natürlich klappt es nicht immer und zwar besonders dann, wenn wir zum Essen eingeladen werden. Wenn wir jedoch die Möglichkeit haben selbst einzukaufen, sollen wir doch mal schauen, ob das natürliche Produkte sind. Haben Sie sich schon mal die Zutatenliste des Produkts angeschaut? Wieviele Stoffe kennen Sie davon? Farb-, Konservierungs- und Zusatzstoffe in Hülle und Fülle. Zum Beispiel die gängige Zitronensäure. Chemisch hergestelltes Mittel, dass nicht nur unsere Zähne angreift sondern auch die Aufnahme der Schwermetale ermöglicht. Konservierungsstoffe verlängern die Haltbarkeit der Produkte und verkürzen die Lebensdauer der Konsumenten sagte jemand sehr zutreffend. Haben Sie sich schon gefragt, ob Sie vielleicht nicht zuckerabhängig sind – ja Sie haben richtig gelesen. Können Sie ohne dieses „Gift“ leben? Was ist mit Fleich, wieviel Toxine und Medikamente beinhalten die Produkte? Ist das was ich esse noch „lebendig“. „Lebende Mittel“ liefern Vitalstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Erkenntnis hat sich auch bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung durchgesetzt. Studien im Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs bestätigen das eindeutig.                                                     Unserer Kost ist im Algemeinen zu reich an tierischen Fetten, an wertlosen Mono- und Disachariden und an tierischem Eiweiß. Gleichzeitig ist die moderne Zivilisationskost eine Mangelkost. Vor allem mangelt es an Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementversorgung. Neben dem Verarbeitungsgrad stellt die Herkunft der Lebensmittel ein wichtiges Kriterium der Wertigkeit dar. Gesunde Lebensmittel können nur auf einem gesunden Boden gedeihen.                                                                                    Ernährungsmediziner wie F.X. Mayr haben stets die Bedeutung der Esskultur betont:

– nicht zu hastig, sondern in Ruhe essen                                                                                 – jeden Bissen gründlich kauen und mit Speichel einreichen                                                   -keine Ablenkung währen des Essens                                                                                      -nach Möglichkeit dann aufhören, wenn es  am besten schmeckt.

Neben der Wertigkeit spielt die individuelle Bekömlichkeit eine wichtige Rolle, das heißt die Verdaungskraft jeder Person muss einzeln berücksichtigt werden. „Wir leben davon was wir verdauen können und nicht davon was wir essen“ sagte Mayr zu recht. Hier ist es sinnvoll die unterschiedlichen Konstitutionstypen zu berücksichtigen. Sie haben  verschiedene Fähigkeiten die Nahrung zu verwerten, der Bedarf ist dabei unterschiedlich.

Letzendlich muss jeder selbst und in eigener Verantwortung entscheiden, was für ihn als gesund und nutzlich gilt. Ob Trennkost, Diäten oder Reinigung der Organe – hier ist für jedermann was dabei.                                                                                                       Was ist eigentlich mit dem Fasten, ist die zumindest sinnvoll und ratsam?
Diese Frage kann man nur mit „JA“ beantworten. Einer Umfrage zufolge befürwortet über die Hälfte der deutschen Bevölkerung, zumindest zeitweise jedes Jahr auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten. Unzählige Studien belegen zudem sowohl die gesundheitlichen Aspekte solch eines zeitweisen Verzichts, als auch sich genrell beim Essen zu beschränken. Das Heilfasten selbst ist ein sehr gut untersuchtes, regulatives Selbstheilungsverfahren. Wie mit allem muss man aber wissen, was man tut.